Hartmann, Werner (1912-1988)
Aus Personen
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Weitere Namensform(en): Hartmann, Werner August Friedrich
Kurzbeschreibung: Prof., Physiker, Mikroelektroniker
Lebensdaten: * 30. Januar 1912 in Berlin; † 08. März 1988 in Dresden
Biographische Notizen
- Physikstudium an der TH Berlin-Charlottenburg bei Gustav Hertz
- Tätigkeit im Forschungslabor der Siemenswerke Berlin
- 1936 Promotion
- bis 1945 Arbeit an militärisch relevanten Themen (Fotozellen mit Sekundärelektronenvervielfachern)
- 1945-1955 in der UdSSR unter Hertz Leiter einer Arbeitsgruppe im kernphysikalischen Forschungsinstitut bei Suchumi
- 1955-1962 in Dresden Aufbau des Betriebs VEB Vakutronik (Entwicklung und Fertigung kernphysikalischer Geräte)
- 1956 Habilitation an der TH Dresden (Kernphysikalische Messgeräte)
- seit 1956 Prof. für Kerntechnik an der TU Dresden
- 1958 Nationalpreis der DDR
- seit 1961 Leiter der Arbeitsstelle für Molekularelektronik Dresden
- 1967 Entwicklung erster integrierter Schaltkreise
- 1974 im Zuge einer politischen Intrige Absetzung als Leiter der Arbeitsstelle
- bis 1977 wissenschaftlicher Mitarbeiter im VEB Spurenmetalle Freiberg (Materialforschung für die Halbleiterindustrie)
- Begründer der Mikroelektronik in der DDR
Weblinks
- Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
- DDR-Lexikon
- Der Computer-Oiger
- Wikipedia-Artikel
Literatur
- Literatur im SWB-Online Katalog
- Literatur von und über die Person im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Literatur Fachkatalog Technikgeschichte
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hartmann, Werner |
| ALTERNATIVNAMEN | Hartmann, Werner August Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | Physiker, Mikroelektroniker |
| GEBURTSDATUM | 30. Januar 1912 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 08. März 1988 |
| STERBEORT | Dresden |
