Müller, Gottfried Polycarpus

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Weitere Namensform(en): Müllerus, Gottfried P.; Müller, Polycarpus; Müllerus, Godofredus P.; Müller, Gottfried P.

Kurzbeschreibung: Pädagoge; Theologe, Bischof der Mährischen Brüder

Lebensdaten: * 14. Juni 1684 in Stollberg; † 17. Juni 1747 in Urschkau (Orsk) bei Glogau (Schlesien)


Biographische Notizen

  • Sohn eines Pfarrers
  • Studium an den Universitäten Leipzig und Altdorf
  • als Polycarpo in den Pegnesischen Blumenorden aufgenommen
  • Studienreisen durch Holland und England
  • kabbalistischen Studien
  • 1708 Rückckehr nach Leipzig
  • 1711 Veröffentlichung seines Hauptwerks über die Academische Klugheit
  • seit 1714 Magister legens
  • 1716 a.o.Prof. der Eloquenz und Poesie
  • 1723 Übernahme der Leitung des Gymnasiums in Zittau
  • 1738 Amtsniederlegung wegen des gegen ihn erhobenen Vorwurfs der Heterodoxie
  • seit 1727 Verbindung mit der Herrnhuter Brüdergemeine und Nikolaus Ludwig von Zinzendorf
  • 1740 in Marienborn (Wetterau) Ernennung zum Bischof der Mährischen Kirche
  • Übernahme der Leitung des Pädagogiums sowie des Theologischen Seminars in der Wetterau
  • wegen seine Bemühungen um eine Institutionalisierung der Mährischen Kirche geriet er in Gegensatz zu Zinzendorf
  • seit 1744 Bischof von Schlesien.

Weblinks


Literatur


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