Ziller, Gerhart
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Kurzbeschreibung: Politiker
Lebensdaten: * 19. April 1912 in Dresden; † 14. Dezember 1957 in Berlin
Biographische Notizen
- Sohn eines Maschinenschlossers
- Ausbildung zum Elektromonteur und technischen Zeichner
- Ausbildung zum Maschinenbauingenieur in Abendkursen
- 1930 Mitglied der KPD
- 1930-1933 Redakteur der "Arbeiterstimme"
- während der Nazizeit mehrmals inhaftiert
- 1944 im Konzentrationslager Sachsenhausen
- nach 1945 zunächst Stadtrat in Meißen, dann Ministerialrat im Ministerium für Wirtschaft und Wirtschaftsplanung Sachsens
- 1948/49 stellvertretender Minister für Industrie und Verkehr der Landesregierung
- 1949/50 Minister für Industrie und Verkehr der Landesregierung
- 1950 Minister für Maschinenbau der DDR
- 1953/54 Minister für Schwermaschinenbau
- seit 1953 als Sekretär für Wirtschaft Mitglied des Zentralkomitees der SED
- 1953-1957 Mitglied der Volkskammer der DDR
- Auseinandersetzungen über die Wirtschaftspolitik und Kritik an Walter Ulbricht ("Schirdewan-Wollweber-Fraktion")
- beging Selbstmord
Weblinks
- Deutsche Biographie
- Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
- Wikipedia-Artikel
- Medien in der Deutschen Fotothek
Literatur
- Literatur in der Sächsischen Bibliographie
- Literatur im SWB-Online Katalog
- Literatur von und über die Person im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ziller, Gerhart |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Politiker |
| GEBURTSDATUM | 19. April 1912 |
| GEBURTSORT | Dresden |
| STERBEDATUM | 14. Dezember 1957 |
| STERBEORT | Berlin |
